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Geht Veränderung eigentlich auch leicht?

Autorenbild: Louisa Glaschke
Louisa Glaschke
11. Okt.
5 Min. Lesezeit

Ideen um Zeiten des Wandels leichter zu gestalten.


Wandel ist nicht immer leicht. Das Leben stellt uns vor Herausforderungen. In ihnen wachsen wir.

Wenn wir Zeiten der Herausforderungen als das betrachten was sie sind, - eine Zeitspanne- erkennen wir, dass wir in ein neues "Normal" hineinwachsen und das ist grösser, als wir es zuvor waren.


Die Fähigkeit in diesen Zeiten in Balance zu bleiben, nennt man Resilienz. Umso mehr "Resilienzfaktoren" wir trainieren, desto "wiederstandsfähiger" sind wir in stressigen Zeiten.

Oder in anderen Worten formuliert, wir finden Inseln des Ausgleichs und der Pause, wenn das Leben sich wild anfühlt :)


Change is art.

Ein Satz der mir mal kam, als ich mich Knietief in Ungewissheit wiederfand und keine Ahnung hatte, wohin ich die Segel setzen kann. Diese Metapher, die Situation als einen einzigartigen uns kunstvollen Aspekt meiens Lebens zu betrachten liess es mich plötzlich geniessen da zu stehen, wo ich eben stand.

Wie das Einatmen des kalten Windes im Winter.

Wandel ist Kunst.

Denn die Emotionen darin lassen uns lebändig sein. Sie lassen uns fühlen und in Berührung mit den Ecken und Kanten des Lebens kommen. Lebendigkeit durch jede einzelne Zelle pulsieren und dabei zeigen sie uns, dass wir selbst Baumeister/in unserer Realitäten sind.

Künstler:innen verwandeln ihren Schmerz häufig in Kunstwerke. Musik, Bilder. Jahre später bewundert man sie dafür.


Die Herausforderungen, denen wir heute gegenübertreten, sind die Geschichten, die wir morgen erzählen können. Egal ob in Musik, Bild oder beim berichten über die alten Zeiten. Denn wie wir wachsen und wandeln ist immer unser ganz eigener kunstvoller Lebensprozess.


Unser System ist darauf ausgelegt, Gefahren zu erkennen, Bekanntes zu bewahren und uns vor möglichen Risiken zu schützen. Und genau deshalb kann Veränderung manchmal ganz schön herausfordernd sein.


Aber muss es deshalb immer schwer sein?


Hier ein paar Impulse, die dir helfen können, Wandel zu meistern und dir selbst den Weg ein bisschen leichter zu machen.


1. Pausen im Jetzt

Was ist jetzt?

Wo stehst oder sitzt du?

Wie fühlt sich der Stoff deiner Kleidung an?

Was riechst du?

Was siehst du?

Kannst du deine ganze Person einfach mal aus der Sorgen-Schlaufe holen und dich mit dem verbinden, was im Jetzt Realität ist?


Dann mache genau da Pause.

DU BIST MEHR ALS DER UMSTAND, IN DEM DU GERADE STECKST!!


2. Reality Check: Was läuft gut?

Unser System sucht immer nach Fehlern, denn das ist natürlich in uns verankert, um zu überleben.

ABER DU BIST MEHR ALS EIN EVOLUTIONSFAKTOR!

DU KANNST BEWUSST ENTSCHEIDEN, NICHT NUR DAS SCHLECHTE ZU SEHEN.

Was läuft bereits gut?

Kannst du mehr Energie in das stecken, was gut läuft?

Kannst du weniger von dem machen, was dir Schwere gibt?

Wenn nicht: Warum erlaubst du dir nicht, dass es leicht gehen darf?

Hier steckt oftmals eine wichtige Antwort. Denn unsere Loyalität gegenüber einem bestehenden System ist häufig die, die Wandel unmöglich macht.


Was aber, wenn du der erste oder die erste bist, die mutig voran geht ? Würden die Anderen das dann wirklich schlecht finden?


3. Authentisch sein

DAMIT ETWAS NEUES ENTSTEHT, HERRSCHT ERSTMAL CHAOS. DAS IST NORMAL.

Authentische Menschen öffnen Herzen. Also trau dich zu zeigen, was gerade bei dir ist.

KEIN MEISTER IST VOM HIMMEL GEFALLEN, HAT OMA IMMER GESAGT.

Auch du darfst lernen und ausprobieren. Wenn du dabei in Kontakt mit deinen eigenen Gefühlen bleibst und das kommunizierst, lernen alle. Manchmal kann man andere Menschend amit sehr herausforden. Doch nur solange bis sie merken, dass sie eigentlich selbst gern mehr zeigen würden wer sie gerade sind udn was in ihnen vorgeht.


4. Gefühle zulassen

Wie wäre es, wenn du aufhörst, das runterzudrücken oder am besten noch zu betäuben?

"YOU HAVE GOT TO FEEL IT, TO HEAL IT."

Nutze deine Wut als Antrieb – und wenn es zum Fensterputzen ist. Aber die Energie muss raus.

Weine, tanze, (schreie im Auto), prügle auf das Kissen ein, atme. Aber lass das Zeug nicht in dir.

Denn emotions (energy in motion = Bewegung) können sich wie in einem Druckkessel ablagern und versperren den Weg für Neues.


(Oder es können sich irgendwann irgendwann in psychosomatischen Krankheiten abzeichnen.)

Danach ist wieder Raum für neue Ideen!!! :)


5. Fragen und um Hilfe bitten

Bitte um Hilfe.

Hol dir Unterstützung. Wir alle haben blinde Flecken und brauchen einen sicheren Raum, in dem wir Wege zu Neuem erfahrbar machen können.

Frage Menschen, die den Weg schon gegangen sind und die Herausforderung bereits gemeistert haben.

Es kann ungünstig sein, Menschen zu Fragen, die selbst Angst vor Veränderung haben.

Und/oder:

Gezielte therapeutische Maßnahmen können so wertvoll sein, um Glaubensmuster aufzudecken und neue Wege zu gehen sowie Körper, Geist und Seele zu entlasten.

DU MUSST NICHT ALLES ALLEINE MACHEN.


6. Lachen

Vielleicht das Wichtigste?

HUMOR.

Denk dran: Du bist nicht der Streit, du bist nicht die Herausforderung, du bist nicht die Krankheit. Es ist eine Situation. Etwas was sich zeigt und gelöst werden möchte.


DU BIST EIN WUNDERVOLLER MENSCH, KREIERT IN EINEM MOMENT VON LIEBE, UND DU WIRST ES GEMEISTERT HABEN. ;)


Bring Humor mit oder suche Menschen und Orte, die dich zum Lachen bringen. Laut und frei!


7. Dankbarkeit

Vielleicht ist doch das das Wichtigste???

SIEH, WAS DU HAST.

Wir alle haben etwas, wofür wir dankbar sein dürfen.

Was unser Herz mit Wärme und Kraft füllt.

Und wenn es Erinnerungen sind, sind die es doch wert, uns genauso zu stärken!

Wir gehen immer in die Richtung von dem, wohin wir hinschauen. Wenn wir Fülle sehen, wird es immer mehr Fülle werden.

Es ist wie beim Autofahren. Wenn dir auf einer Landstrasse am Abend ein Auto engegen kommt, schaue nicht direkt in die Scheinwerfer. Das lässt dich automatisch in diese Richtung lenken.


8. Wie sprichst du mit dir?

Der menschliche Körper besteht aus etwa 30–37 Billionen Zellen und alle hören nur einer Stimme zu ;)

Deine innere Stimme beeinflusst, wie du dich fühlst und mit dir selbst umgehst.

Ist da eine wohlwollende innere Stimme oder eher der Drill-Sargent, der dich antreibt?


DIE INTEGRITÄT, MIT DER DU DICH SELBER FÜHRST, IST EIN VORBILD FÜR ANDERE.

Das, womit du deinen Körper nährst, prägt dich. Egal, ob es die Nahrung ist, die du zu dir nimmst, die Gespräche, die du führst, die Filme, die du dir anschaust, oder die Menschen, die dich umgeben.

All das beeinflusst, wie du die Welt wahrnimmst und wie du dir selbst begegnest.

Dein Unterbewusstsein speichert Erfahrungen und Eindrücke ab und beeinflusst damit, wie du deine Realität erlebst.

So oder so:

YOU GET WHAT YOU GIVE.

Ohne Ausnahme.


9. Dein Warum

Wie schon gesagt: Das menschliche System braucht ein WARUM, um etwas zu ändern.

Ein sehr starkes. Denn kurz bevor der verändernde Schritt gemacht wird, GEHEN ALLE ALARMANLAGEN IM KÖRPER AN.

Denn Neues ist Evolutionstechnisch Gefahrbringend und könnte zum Tod führen.


Daher fällt es einem Menschen auch SCHWER, SICH VON EINER TOXISCHEN UMGEBUNG ZU TRENNEN, wenn sie bekannt ist.

Hier werden Rückzieher gemacht, Termine abgesagt, doch wieder aufgeschoben ...

FINDE DEIN WARUM UND GEH WEITER!!!!


Danke fürs lesen

Möchtest du etwas für dich umsetzen?

Es kann sich lohnen, erstmal an einem Punkt dranzubleiben.

Wenn dir noch mehr Punkte einfallen, dann schreibe sie gern in die Kommentare!


Es noch so viel mehr oder ? Sport - Natur - mit guten Freunden Zeit verbringen ...


Doch wenn wir "mitten drin" stecken, können wir das manchmal vergessen.


Daher dieser Beitrag. - Um wieder mehr Möglichkeiten zu sehen und gestärkter zu sein.



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